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Wartung beim Tesla: die Intervalle laut Hersteller, und was nicht in der Liste steht

Fassade eines Tesla Service Centers
Fassade eines Tesla Service Centers · Foto: Orizan, CC BY-SA 4.0, zugeschnitten.

Ein Tesla braucht weder Ölwechsel noch Zahnriemen, einen Wartungsplan hat er trotzdem. Tesla empfiehlt, den Zustand der Bremsflüssigkeit alle 4 Jahre zu prüfen, den Innenraum-Luftfilter alle 2 Jahre zu wechseln und, sofern vorhanden, die HEPA- und Aktivkohlefilter alle 3 Jahre auszutauschen Quelle. Der Rest der Liste passt in drei Zeilen, und was darin fehlt, ist genauso wichtig wie das, was darin steht.

Die Liste des Herstellers

Sie besteht aus Punkten, die gelten, soweit sie das Fahrzeug betreffen. Neben den drei genannten Fristen sieht sie den jährlichen Tausch der Wischerblätter vor und den Reifentausch alle 10.000 km oder ab 1,5 mm Unterschied in der Profiltiefe, je nachdem, was zuerst eintritt Quelle.

Hinzu kommt die Reinigung der Bremssättel, und sie ist an die Region gebunden: Wer dort lebt, wo im Winter Salz gestreut wird, lässt sie jährlich oder alle 20.000 km reinigen, je nachdem, was zuerst eintritt. Ein Auto, das regelmäßig in die Berge oder durch gestreute Winterstraßen fährt, kommt also schneller an diese Grenze.

Zur Bremsflüssigkeit gibt es einen Zusatz: Häufiges und starkes Bremsen durch Anhängerbetrieb, Bergabfahrten oder sportliches Fahren kann häufigere Prüfungen und Wechsel erfordern, vor allem in heißer und feuchter Umgebung.

Was nicht in der Liste steht

Das Handbuch stellt klar, dass diese Liste nicht umfassend ist und keine Verschleißteile enthält: Scheibenwischer, Bremsbeläge, Niederspannungsbatterie, Flüssigkeiten und Kältemittel Quelle. Ihr Wechsel richtet sich nach der tatsächlichen Nutzung.

Außerdem beruhen die Intervalle auf typischem Fahrverhalten. Fahrweise, Nutzung und Umgebungsbedingungen können sie verkürzen oder verlängern. Den aktuellen Stand sehen Sie am Touchscreen unter Fahrzeug > Service > Wartung, wo die Wartungszusammenfassung zeigt, wann ein Punkt zuletzt erledigt wurde.

Zwei Hinweise betreffen die Garantie. Schäden, die auf das Öffnen des Batteriekühlmittel-Ausgleichsbehälters zurückgehen, sind ausgeschlossen. Und Schäden oder Defekte durch Wartung oder Reparaturen von Technikern, die nicht von Tesla zertifiziert sind, deckt die Garantie ebenfalls nicht ab.

Was Sie selbst prüfen

Das Handbuch nennt auch tägliche Prüfungen, für die Sie kein Werkzeug brauchen: den Ladezustand am Touchscreen oder in der App, Zustand und Druck jedes Reifens, Außenbeleuchtung, Hupe, Blinker, Scheibenwischer und Waschdüsen Quelle.

Dazu kommen der Blick auf unerwartete Warnungen am Touchscreen, die Funktion der Bremsen einschließlich Feststellbremse, die Sicherheitsgurte und der Boden unter dem Auto. Zu Letzterem beruhigt das Handbuch: Eine kleine Wasserpfütze ist normal, sie stammt aus der Entfeuchtung der Klimaanlage.

Ein Rat fällt auf, weil er bei einem Elektroauto überrascht. Das regenerative Bremsen beansprucht die Beläge wenig, was Rost und Ablagerungen begünstigt. Tesla empfiehlt daher, das Bremspedal häufig zu betätigen, damit die mechanische Bremse greift und Beläge und Scheiben trocknet Quelle.

Bei den Reifen bleibt die regelmäßige Sichtprüfung von Profil und Seitenwänden Pflicht: Beulen, Fremdkörper, Risse oder Verschleiß Quelle. Diese Kontrolle kostet am wenigsten Zeit und erspart den meisten Ärger.

Quellen

  1. Tesla — Model Y-Benutzerhandbuch, Wartungsintervalle
  2. Tesla — Model Y-Benutzerhandbuch, Reifenpflege und -wartung

Dieser Artikel dient der Information und wurde unabhängig verfasst. Fahrzeugdaten und Vorschriften können sich ändern: Prüfen Sie vor jeder Maßnahme die genannten Quellen.